Lange musste man auf ein neues Album der Glasgower Band Franz Ferdinand warten. Doch jetzt gibt es endlich mal was Neues von ihnen zu hören und schon sind sich alle uneinig, ob es nun nur ein lauwarmer Aufguss oder ob es richtig toll ist. Ich finde: Es ist beides und das ist auch gut so. Wenn es sich nicht nach Franz Ferdinand anhören würde, dann wäre ja auch irgendwie was falsch dran. Und doch sind nun auch neue Sachen mit eingeflossen, die das Ganze interessant machen. Bestes Beispiel ist der Radiountaugliche, weil fast acht Minuten lange, Titel "Lucid Dreams". Der fängt erst "normal" an und wandelt sich ab der Hälfte, um dann ins elektronische zu gehen. Interessanterweise ist dort im Hintergrund ein Sample verbaut, dass mich stark an einen Song von Depeche Mode erinnert. Blöderweise komme ich jetzt nicht drauf, was aber auch egal ist. Nach "Ulysses" kommt "What She Came For", was am Ende ziemlich schrammelig wird, recht gut rüber.
Im Großen und Ganzen ist das ganze Album recht hörenswert und gut geraten. Nicht so schlecht wie manch anderer behauptet aber auch kein Meisterwerk. Anbei noch das Video zu "Ulysses" in der Studio Edit Version.
Die Grillsaison 2009 der Familie Kretke ist gestern feierlich eröffnet worden. Bei vier Grad Außentemperatur konnte sogar die Handschuhe weglassen. Geschmeckt hat es jedenfalls auch.
Wenn dem geneigten Twitter-Völkchen mal langweilig wird, dann wird einfach mal eine Aktion losgetreten, die man einfach mal als Twitter-Flashmob bezeichnen könnte. Seit heute gibt es jede Menge Einträge die auf #toplügen enden. Der Inhalt dieser Posts sind dann auch welche. Beispiele:
Ich geh nur mal schnell Zigaretten holen #toplügen
Nein - das Kleid ist Dir nicht zu eng #toplügen
Wir melden uns dann bei Ihnen #toplügen
Es waren echt nur zwei Bier #toplügen
Schon lustig. Mal schauen, wie lange das sich hält. Weitere Posts findet man mit Hilfe der Twitter-Suche.
Es kann schon einmal vorkommen, dass man sich beim shoppen stärken will und da ist es natürlich bequem dies gleich an Ort und Stelle zu tun. Zu diesen Zweck gibt es in den größeren Warenhäusern ein sogenanntes Restaurant bzw. Café. Eigentlich handelt es sich ja eher um eine Kantine. So auch die im Karstadt Berlin Müllerstraße.
Auf den ersten Blick ist die Atmosphäre recht nett. Das Speisenangebot wirkt reichhaltig und bei den warmen Tellergerichten bekommt man vom freundlichen Personal die Teller befüllt. Daneben gibt es klassische Imbisse und allerlei andere SB-Theken. Alles in allen eigentlich recht ansprechend und sieht gut aus. Leider sieht es aber auch nur gut aus. Denn die zwei verschiedenen Mittagsangebote, die wir dort gegessen haben, waren unteres Kantinen-Niveau. Verwürzt, zu salzig und die Soßen waren Instant und haben Fleisch nur aus der Ferne gesehen. Lediglich das Gemüse holte noch einen Anstandspunkt, da es nicht zerkocht war. Dann doch lieber eine Bockwurst mit Salat – da kann man nichts falsch machen.
Noch ein paar Worte zur Raucher-"Lounge". Da ich dem Laster des Tabakkonsums fröne, habe ich natürlich über das Vorhandensein dieses Raumes gefreut. Leider hat er die Bezeichnung "Lounge" überhaupt nicht verdient. Randgruppenaufbewarungsraum wäre vielleicht treffender. Man sitzt dort von der Außenwelt durch Glasscheiben abgeschirmt und kommt sich vor wie ein Tier im Zoo. Das Volksgemurmel dringt nicht durch und es ist dort viel zu ruhig. Etwas Beschallung würde dort Abhilfe schaffen. Weiterhin verirrt sich nur sehr selten ein Angestellter um etwas Ordnung zu schaffen und dementsprechend sieht da auch aus. Die Lüftung arbeitet nicht effizient genug, so dass die olfaktorische Belastung recht hoch ist. Das nächste Mal gehe ich lieber nach draußen oder verzichte ganz.
Fazit: Kann man hingehen, wenn man nicht die Ansprüche an den Geschmack nicht zu hoch ansetzt. Das Personal ist nett, der Gastraum sauber und die Preise sind ok. Mein Beitrag zu Kantine Karstadt Müllerstraße - Ich bin ck_berlin - auf Qype