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Makroaufnahmen sind ein interessantes Gebiet der Fotografie und mit relativ geringem Aufwand zu betreiben. So benötigt man nicht unbedingt ein teures Makroobjektiv, sondern kann genau so gute Ergebnisse mit Zwischenringen erzielen. Diese Ringe, auch Extension Tubes genannt, bestehen meistens aus Metall und werden zwischen Kamerabody und Objektiv geschraubt. Sie haben keine Glaselemente. Dadurch verringert sich auch die Bildqualität nicht, da nur Luft dazwischen ist. Es gibt diese Ringe verschiedenen Breiten und wenn man mehrere davon hat, kann man sie kombinieren und so den gewünschten Abbildungsmaßstab erreichen.

Nachteil der Zwischenringe ist, dass das Licht absorbiert wird und sich dadurch die Belichtungszeit verlängert. Außerdem verringert sich die Tiefenschärfe, so dass man mindestens mit Blende 8, besser noch kleiner – je nach Licht, belichten muss. Somit fällt ein Schuss aus der freien Hand schon mal aus und ein Stativ wird zur Pflicht. Auch empfehlenswert ist es mit Spiegelvorauslösung zu arbeiten. Gerade bei größeren Spiegelreflexkameras kann der Spiegelschlag sonst zu Verwacklungen führen.

Die unten stehenden Bilder sind mit folgendem Setup gemacht worden: Kiev 88 CM MLU mit Arsat 80mm auf AGFA Optima II, ISO 200 (abgelaufen 05/2003). Scan vom Negativ mit Silverfast, EBV in Picasa 3 (Farb- und Belichtungskorrektur, Beschnitt). Die Farbschläge kommen von den Studioleuchten, die der Film nicht ganz so vertragen hat. Man lernt halt nie aus.

Auf das Foto klicken, um die Galerie zu öffnen.

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