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Dienstag, 30. Dezember 2008

Das letzte Mal

... für dieses Jahr möchte ich mich hier noch einmal melden und mich bei den über 2.000 Lesern meines Blogs seit dem Release für den Besuch bedanken. Ein kleiner persönlicher Rückblick.

Wenn ich mir die Statistiken so ansehe, dann gibt es ein paar Dauerbrenner. So läuft der Bericht über den den Stromspar-Selbstbau-PC am besten, gefolgt von den TYPO3-Lösungen und einem Artikel zur Schließung eines Klamotten-Geschäfts. Auch einige Kochrezepte finden einen recht guten Anklang. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bei der Google-Indizierung stieg mein Blog mit einem Google-Pagerank von null auf drei ein und einige Schlagworte werden sehr gut gelistet. So verwundert es dann auch kaum, dass fast die komplette Leserschaft von Google kommt. Ich glaube mal, dass ich dann wohl meine Arbeit richtig gemacht habe. Letztlich dient dieses Projekt ja auch dem besseren Verständnis von Mechanismen und Abläufen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Als Webmaster muss man da schließlich am Ball bleiben. Weiterhin will ich mit dem Blog meine Schreibe verbessern, so dass ich auch meine redaktionellen Fähigkeiten besser verkaufen kann. Apropos verkaufen: Die eingesetzten Google-Adsense-Werbeblöcke haben noch nicht die Wahnsinnsumsätze erwirtschaftet, doch angesichts der (noch) nicht all zu hohen Besuchszahlen sind 34 Euro ja auch nicht von der Hand zu weisen.

Für das kommende Jahr werde ich mir nicht zu viel vornehmen. Mehr Artikel schreiben, den Pagerank erhöhen und mehr Leser erreichen sollten für das Erste reichen. Eventuell noch den einen oder anderen Gastschreiber gewinnen. Was ich mir wünsche ist mehr Feedback, um so wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Das war es nun erst einmal für 2008. Bis demnächst dann.

Christian Kretke

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Sonntag, 21. Dezember 2008

Test: Das CEWE-Fotobuch (trnd-Projekt)

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in der trnd.com-Community und hatte die Möglichkeit das CEWE Fotobuch auf Herz und Nieren zu testen. trnd beschreibt sich selbst in kurzen Worten wie folgt: "the real network dialogue. Mundpropaganda-Marketing. Marketing zum Mitmachen." Man bewirbt sich dort für Projekte und wenn man ausgewählt wird darf man neue Produkte und Dienstleistungen ausprobieren und berichtet darüber. Weiterhin erzählt man in seinem Freundes- und Bekanntenkreis darüber und bezieht sie in den Test mit ein. Neugierig geworden? www.trnd.com

Zurück zum Fotobuch. In diesem Projekt ging es darum das CEWE Fotobuch auszuprobieren, weiter zu empfehlen und bekannter zu machen. Die Installation der Fotobuchsoftware ist relativ einfach. Man geht auf die Fotobuch-Webseite (www.cewe-fotobuch.de), sucht sich einen Vertriebspartner aus und lädt die Installationssoftware herunter. Diese wird dann gestartet und weitere Komponenten werden aus dem Internet geladen. Das dauert je nach Bandbreite etwas. Mitunter leider etwas sehr lange. Da heißt es warten. Wenn das geschehen ist kann man auch schon loslegen. Einfach den Assistenten starten und der Rest geht schon fast von alleine. Was einem bei der Automatik nicht gefällt kann rückgängig machen oder abändern. Da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Die Fotos können auch noch rudimentär bearbeitet werden und auch das hinzufügen von Texten, Cliparts oder Rahmen ist möglich. Ist man seinem Werk zufrieden, kann der Bestellvorgang gestartet werden. Dazu müssen erst die Versand- und Bezahlfunktionen sowie bei Postversand die Anschrift eingegeben werden. Anschließend werden die Fotos und Informationen online übertragen. Das kann auch, je nach Verbindungsgeschwindigkeit, dauern. Sind alle Daten auf dem CEWE-Server gelandet, so bekommt man eine Bestätigung per E-Mail.

Jetzt heißt es warten bis das Buch gedruckt ist. Bei mir waren es zwölf Tage vom bestellen bis zur Lieferung. Das erscheint mir ziemlich lang, kann aber auch mit der Tatsache zu tun haben, dass Vorweihnachtszeit ist. Heute nun kam jedenfalls das lang ersehnte Päckchen und ich muss schon sagen, dass ich doch positiv überrascht war. Die Qualität der Bilder war allererste Sahne und auch das Cover und das Papier sind von hervorragender Beschaffenheit. Dass die Bilder so gut sind hat mich im dem Sinne verblüfft, da diese aus einer einfachen digitalen Kompaktkamera kommen. Da war meine Erwartung nicht sehr hoch. Einen Vergleich zu einem anderen Fotobuch kann ich auch ziehen. Ich hatte mal eines bei Rossmann (Fuji) machen lassen und dort war ich enttäuscht, zumal dort die Fotos mit einer digitalen Spiegelreflexkamera gemacht wurden.

Das hier von mir getestete CEWE Fotobuch war im Format 30x30 cm mit Hardcover und 26 Seiten zu 39,95 € plus Versand. Das ist natürlich nicht ganz günstig und würde sich für reine Urlaubsschnappschüsse nicht eignen. Dafür sind sie aber ein tolles Format für besondere Anlässe wie Hochzeiten, Taufen oder Jubiläen. Für andere Zwecke und Anlässe gibt es Fotobücher schon ab 7,95 € im Format 14x13 cm und ebenfalls 26 Seiten.

Fazit: DIE Alternative zu Fotoalben, die man selber beklebt. Ideal für jeden Zweck – für besondere Anlässe als auch für Dokumentation des Hausbaues oder Fotos vom letzten Ostseeurlaub. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Einzig die Gestaltungssoftware und deren Installation lässt noch Wünsche offen. Wer einen analogen Internetanschluss oder eine kleine DSL-Leitung hat muss geduldig sein.

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Samstag, 20. Dezember 2008

Restaurantkritik: San Marco in Berlin Schöneberg (Qype)


Berlin

Das San Marco befindet sich in der Nähe des Nollendorfplatzes und ist ein italienisches Restaurant mit Standardkarte. Das Interieur ist rustikal-kitschig und wirkt etwas zusammengewürfelt aber gemütlich. Es gibt die Möglichkeit zu draußenessen, wo auch gleichzeitig der Abstellort für den rauchenden Teil der Gäste ist.

Zur Karte. Wie oben erwähnt: typisch Italiener. Also die normalen Pizzen, Salate, Pasta, Fleisch (Rind, Schwein, Lamm), Fisch, Meeresfrüchte, usw.. Bei den Fleischgerichten gibt es einen kleinen Salat vorweg. Als Beilagen kommen die üblichen Verdächtigen in Form von Pommes, Kroketten oder Kartoffeln daher. Ich hatte ein Filetto al Pepe, also ein Rinderfilet in grüner Pfeffersoße an Kartoffelstäbchen. Es hat gut geschmeckt und sie Soße war lecker. Die Deko hat den Namen nicht verdient und bestand aus einem Salatblatt mit einer Orangenscheibe. Etwas einfallslos und hätte man getrost auch weglassen können.

Die Bedienung war freundlich allerdings nicht ganz aufmerksam, was den Getränkenachschub anging. Einmal mehr vorbeigeschauen hätte nicht geschadet.

Fazit: Das Preis-Leistungsverhältnis hat gestimmt und man bekommt im San Marco ein ehrliches Essen zu vernünftigen Konditionen. Leichte Abzüge in der B-Note, was den Service angeht. Das kann aber auch an der Tagesform gelegen haben.
Mein Beitrag zu Restaurant San Marco - Ich bin ck_berlin - auf Qype

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Donnerstag, 4. Dezember 2008

Schöne Bescherung: iPod Shuffle gewonnen

Heute kam schon mal der Weihnachtsmann in Form des Postboten daher und hatte ein winziges Päckchen dabei. Der Absender war die GIZEH Rauchwaren GmbH aus Gummersbach. Da dachte ich, dass ich mal wieder eine Produktprobe oder ähnliches zugesandt bekomme. Weit gefehlt. Ich habe beim Gewinnspiel "GIZEH Festival Sommer" einen von zehn iPod Shuffle gewonnen. Da ist die Freude natürlich groß. Mit im Päckchen war noch ein Feuerzeug, zwei Packungen Zigarettenpapier und ein Taschen-Aschenbecher. Ich sage hiermit mal ganz lieb: Danke!

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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Erster Eindruck: Kiev 88 - Die Hasselblad des kleinen Mannes

Im November hatten wir ja den europäischen Monat der Fotografie. Ich habe das Ganze mal dazu genutzt mir neue Fotoapparate anzuschaffen. Zum einen ist das eine HOLGA 120 GCFN, die ja eher das untere Ende analogen Fotografie-Evolution darstellt. Das andere Gerät ist eine Kiev 88 CM MLU und ist so ziemlich das genaue Gegenteil der billigen chinesischen Volkskamera. Ein erster Eindruck.

Die Kiev 88 ist eine Spiegelreflex-Mittelformatkamera in Würfelform, kommt aus der Ukraine und ist ein Nachbau der schwedischen Hasselblad 1000. Ich habe mir meinen Apparat über ein großes Auktionshaus in den USA geordert. Vom auslösen des Bestellvorgangs bis zum Auspacken des Paketes verging nur eine Woche, was für Überseeversand nahezu Superexpress bedeutet. Die Lieferung bestand aus dem Body mit P6-Bajonettanschluss (CM), Spiegelvorauslösung (MLU - Mirror Look Up) und Tuchschlitzverschluss, dem 80mm Standardobjektiv Arsat mit Gegenlichtblende, Faltlichtsucher, TTL-Spot-Prismensucher, zwei Filmmagazinen (NT / New Type) und einem Trageriemen.

Die Kamera macht einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck und alles funktioniert einwandfrei. Das ist für eine Kiev-Kamera nicht unbedingt selbstverständlich, da mitunter hohe Fertigungstoleranzen vorkommen können. Bei meinem Exemplar handelt es sich jedoch um eine vom Hartblei modifizierte Version. Hier wurden die Schwachstellen überarbeitet, alle Teile kontrolliert und neu justiert. Ich hoffe, dass meine Kiev nicht ganz so viel Ärger macht wie andere. Da hört man ja die dollsten Sachen. Allerdings ist die Kiev 88 auch eine Kamera die polarisiert. Entweder man mag sie oder nicht. Dazwischen gibt es nichts. Es gibt viele die keinen Unterschied zu den (älteren) schwedischen oder japanischen Schwestern sehen und es gibt viele die der Meinung sind, dass es sich um den größten Schrott handelt. Letztere hatten allerdings meistens eine unmodifizierte Version und entsprechend Probleme damit.

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Wagnis eingehen soll. Aber für für etwa 420 Euro bekomme ich keine gebrauchte Hasselblad. Nicht mal eine, die 30 Jahre oder älter ist. Man bekommt zwar dafür mit etwas Glück eine Mamiya, Bronica oder Rollei. Die haben dann aber auch schon viele Jahre auf dem Buckel und irgendwann hat auch die beste Kamera Verschleißerscheinungen. Aber meine Kiev ist neu! Also zumindest unbenutzt, denn hergestellt wurde sie 2003. Gut aussehen tut sie auch, was man in der Foto-Galerie sehen kann. Ob sie auch gute Bilder macht kann ich erst demnächst sagen, denn mangels Zeit und Licht (doofer Winter) habe ich noch keinen Film voll. Wenn ich die ersten Abzüge in der Hand halte, werde ich das hier bestimmt posten.

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