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Samstag, 30. August 2008

Online-Big-Brother: Trueman.tv vs. warte-bis-september.de

Es gibt anscheinend einen neuen Trend im Netz: Das öffentliche Zur-Schau-Stellen des eigenen Leben als Livestream. Nachdem ich vor einiger Zeit hier über Marcel mit deinem Projekt Trueman.tv berichtet habe, werde ich heute mal etwas über Nils und der Kampagne "Warte bis September" schreiben.

Nils. Wer ist eigentlich Nils? Ich denke mal ein Schauspieler. Die Webseite www.warte-bis-september.de ist nämlich eine Werbeaktion der etwas anderen Art für das schwedische Möbelhaus IKEA und deren neuer Katalog, der im September erscheint. Sinn und Zweck dieser Seite ist folgender. Nils ist in einer ziemlich spärlich eingerichteten Wohnung zu sehen und seine Hauptaufgabe ist warten. Darauf, dass der neue Einrichtungskatalog kommt um sich dann die Wohnung mit den Neuheiten der Saison einzurichten. Dabei liest er, hört Musik oder sieht fern. Oder macht irgendwelche anderen nicht sonderlich interessanten Sachen. Heute will er sein Zimmer streichen. Das könnte wenigstens ein klein wenig spannend werden. Ansonsten wirkt das Ganze schon sehr künstlich – perfekte Bild- und Klangqualität, alles gut ausgeleuchtet und keine "Fremdkörper", wie prollige WG-Mitbewohner.

Anders bei Marcel alias Trueman. Hier ist zwar manchmal auch Langeweile angesagt, aber wenn der Herr was macht, dann ist auch meistens unterhaltsam. Trueman ist anders. Realer. Nicht Hochglanz sondern lebendig. Er hat Menschen in seiner Nähe. Man sieht bei seinen Aktionen die Stadt um ihn herum. Bild und Ton lassen zwar manchmal zu wünschen übrig. Dafür ist man immer dabei. Beim einkaufen, im Auto, bei Partys, beim duschen, wenn er schläft. Auch Marcel und seine Freunde haben, oder besser hatten eine Mission. Sie wollten mit Trueman.tv soviel Geld einnehmen um aufs Land zu ziehen und sich dort einen Bauernhof zu kaufen. Daraus wird jetzt erst einmal nichts, da es nicht so gelaufen ist wie geplant. Am 21. Dezember ist dann auch Schluss mit dem Experiment, das von Marcel viel abverlangt hat. Weitere Infos und Wieso, Weshalb, Warum gibt es unter www.trueman.tv nachzulesen.

Beide Präsenzen haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn man die Vorteile beider Projekte zusammenbringt und die Nachteile etwas minimiert, dann könnte daraus etwas sehr gutes werden. Und ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft öfter solche oder ähnliche Kampagnen und Websites zu Gesicht bekommen werden.


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Donnerstag, 28. August 2008

Fotos in 3D: Photosynth von Microsoft Live Labs

Seit einigen Tagen hat Microsoft das Projekt Photosynth für die Öffentlichkeit freigegeben. Diese Software setzt aus vielen Einzelbildern einen dreidimensionalen Raum zusammen, in dem man sich per Maus oder Tastatur herumbewegen kann. Ich habe es mal ausprobiert.

Um solche Synth zu erstellen braucht man als allererstes eine Digitalkamera und jede Menge Fotos eines Ortes. Je mehr desto besser. Diese müssen sich zum Teil überlappen und dürfen keine großen einfarbigen Flächen und Spiegelungen haben. Ein See oder ein schöner blauer Himmel sind sehr ungeeignet. Gut dagegen sind Gebäude, Panoramen oder Gegenstände. Eine genaue (englische) Foto-Hilfs-Anleitung mit Anleitungsvideo gibt es auf der Photosynth-Webseite. Hat man die Fotos beisammen muss man sich noch eine kleine Software herunterladen, installieren und sich, falls noch nicht vorhanden, eine Mocrosoft Live-ID holen um sich zu registrieren. Außer diesem Plugin, welches bis jetzt nur auf Windows XP und Vista läuft, braucht man noch den Internet Explorer in der 7er Version oder Firefox. Bei einem von meinen zwei PC's klappte das Firefox-Plugin allerdings nicht. Warum weiß ich leider auch noch nicht.

Dann kann es ans Synth-Erstellen gehen, was eigentlich von alleine geht. Software starten, Bilder auswählen und warten. Nochmals warten und immer noch warten. Das Zusammensetzen der einzelnen Bilder zu einem Ganzen braucht je nach Anzahl und Größe der Einzelbilder recht viel Zeit. Ich empfehle die Fotos vorher etwas zu komprimieren. Dann geht die Verarbeitung schneller und im Browser werden die Bilder auch schneller dargestellt. Eine jpg-Kompression von 80% macht sich recht gut. Anschließend werden die Daten hochgeladen und veröffentlicht. Im Anschluss kann man sich das Ganze im Browser ansehen. Wenn Ihr das Plugin bereits installiert habt, dann könnt Ihr unten sehen, was dabei rauskommt.

Fazit
Alles in allen eine ganz nette Sache, die an einigen Ecken allerdings noch nicht ganz so läuft wie man sich das vorstellt. So hat das Veröffentlichen ein paar Mal nicht geklappt und das mit der Firefox-Kompatibilität lässt auch noch zu wünschen übrig. Verbesserungswürdig ist außerdem noch die Plattformunabhängigkeit. An einer Apple Mac OS Version wird wohl schon gearbeitet. Fehlt nur noch Linux und Co.. Was außerdem etwas fehlt ist das direkte Eingreifen in den Vorgang. Man hat leider überhaupt keinen Einfluss auf die Art des Zusammensetzens und auch ist keine nachträgliche Bearbeitung mehr möglich. Dass das Programm und die Webseite bis dato nur auf Englisch verfügbar ist, ist nicht so dramatisch, da man auch so herausbekommt, wie es funktioniert.

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Dienstag, 26. August 2008

Problemlösung: TYPO3, RTE und Firefox 3

Bei einigen TYPO3 Versionen kann es nach dem Firefox-Update auf Version 3 (unter Windows Betriebssystemen) vorkommen, dass der Rich-Text-Editor (RTE / rtehtmlarea) nicht mehr funktioniert und das Bearbeitungsfenster leer bleibt. Abhilfe bringt ein Update des RTE auf Version 1.4.3. Zu finden ist es auf der offiziellen TYPO3-Homepage (www.typo3.org). Nicht wundern - dort taucht eine andere Versionsnummer auf. Passt aber trotzdem und funktioniert alles bestens. Die Datei durch klicken von "Download compressed extension .T3X file" auf dem Computer lokal speichern. Im TYPO3 Backend (Bearbeitungsoberfläche/Eingabemaske) dann im Extension Manager den Punkt "Import Extension" wählen, die Datei auswählen und das Häkchen bei "Overwrite any existing extension" setzen. Vorher noch nachsehen, ob die vorhandene Version local oder global installiert ist und entsprechend auswählen. Wenn alles ausgewählt ist, auf "Upload extension file" klicken. Nach erfolgreicher Installation den Punkt "Update" wählen – fertig.

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Montag, 25. August 2008

Dankeschön: Ein Geschenkpaket von Lindt

Servicewüste Deutschland? Nicht immer. Ein Beispiel der positiven Art.

Vor einigen Wochen bekam ich eine Packung Lindt Creola geschenkt und genoss sie abends beim fernsehen genüsslich, bis ich beim letzten Stück auf etwas hartes biss. Es entpuppte sich als ein Stück Nussschale. Nun ist das nicht sonderlich tragisch, aber bei einem Qualitätsprodukt möchte man so etwas eigentlich nicht. Ich füllte also den in der Packung beigelegten Qualitätsbeanstandungszettel aus und schickte ihn zum Schokoladenwerk.

Einige Wochen vergingen ins Land und heute kam der Postbote mit einem Päckchen. Für mich. Von Lindt. Voller Vorfreude öffnete ich es und ein dickes Lächeln erstrahlte über meinem Gesicht. Warum kann man in den Bildern sehen. Anbei war noch ein Anschreiben, in dem sich eine Mitarbeiterin des Werkes für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Ich sage hiermit mal: Entschuldigung angenommen und noch einmal recht schönen Dank für die nette Aufmerksamkeit.

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Qype: Gerresheim-Kantine im Rathaus Schöneberg in Berlin

Berlin

"Die wohl beste Kantine der Stadt!" – Das würde ich jedenfalls mal so behaupten. Seit ungefähr vier Jahren ist dies mein Ort zum Mittagessen und ich möchte ihn nicht mehr missen.

Die Rathauskantine befindet sich im Untergeschoss des Rathaus Berlin Schöneberg und bietet hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) gutbürgerliche deutsche Küche an. Jeden Tag gibt es fünf à la Card Gerichte – von Vorsuppe, über Eintopf bis "Premium"-Hauptgericht. Dazu kommen zwei Selbstbedienungsgerichte, mehrere wechselnde Tagesangebote sowie eine Salatbar. Abgerundet wird das Ganze mit belegten Brötchen, Desserts und einer großen Auswahl an Getränken.

Die Preise liegen zwischen 2,50 € (Eintopf) und 4,50 € (Hauptspeise mit Fleisch/Fisch). Für exklusive Gerichte wie Halbe Ente, Spargel- oder Pfifferlinggerichte mit Wild werden maximal 5,50 € bis 6,00 € fällig. Alle Speisen werden frisch zubereitet, was man auch sieht und schmeckt.

Der Gastraum bietet Platz für 250 Personen, welcher zu Stoßzeiten aber auch sehr voll wird. Pro Tag gehen nach eigenen Angaben um die 1.000 Speisen über den Tresen. Anschließend kann man sich an der Espressobar noch ein Verdauungs-Käffchen oder anderes Lieblings-Heißgetränk holen.

Wer sich also mittags in der Nähe befindet oder in der Nähe arbeitet, sollte das Essen dort unbedingt mal probieren – Es lohnt sich. Aber Vorsicht: Nach regelmäßigem Besuch kann es vorkommen, dass man im "normalen" Restaurant wählerisch wird und immer Vergleiche mit dem Kantinenessen zieht. Denn qualitativ ist das Gerresheim-Essen Spitzenqualität – nur eben zu niedrigeren Preisen.

Mein Beitrag zu Gerresheim-Kantine im Rathaus Schöneberg - Ich bin ck_berlin - auf Qype

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Samstag, 23. August 2008

Mercedes Benz Music Magazine Vol. 7 und Mixed Tape 22

Cover vom Mixed Tape 22Schon wieder ist ein Monat um und es wird Zeit für ein neues Mixed Tape Music Magazine. In Ausgabe Nummer Sieben lautet das Thema diesmal Global Music Village – also: Die Welt ist musikalisch ein Dorf. Alles geht immer überall und irgendwie. So verwundert es nicht, dass eine Band aus Chile vorgestellt wird, die irgendwie nach Brit-Rock à la Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs klingt und doch ganz eigen. Kann natürlich auch daran liegen, dass die Jungs von Teleradio Donoso nicht englisch singen. Ich fand den Song "Amar en el campo" jedenfalls so gut, dass ich ihn hier gleich zeigen möchte.

Auch gibt es dieses Mal wieder einen Album zum kostenfreien Download. Die Ausgabe des Mixed Tape 22 hat wieder zehn neue Tracks als Futter für das mobile Musikabspielgerät, den Computer oder die Heimstereoanlage parat. Zu finden ist das Mixed Tape und das aktuelle Music Magazine wie immer unter
www.mercedes-benz.tv/mixedtape.

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Mittwoch, 20. August 2008

Google Indizierung: Das nenn ich doch mal schnell

Der Google-Bot hat wirklich eine Geschwindigkeit drauf! Der vorangegangene Eintrag war grade mal 5 Minuten online, als ich bei meinen indizierten Seiten das sah:



Hat man Worte? Mir fehlen Sie jetzt....... Ja – immer noch.......... ... .. .

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Produkttest: Nokia 1200 - Viel Handy für wenig Geld

Jeder hat eines. Manche sogar zwei. Mitunter sind sie nervig. Meistens jedoch recht praktisch – die Mobilfunktelefone. Mittlerweile können diese kleinen Geräte mehr, als manch Computer vor zehn Jahren. Oftmals sind die Anwender aber überfordert und wollen eigentlich nur eines: telefonieren. Eventuell mal ein Kurznachricht empfangen oder senden. Das war es dann auch schon.

So kam es vor einigen Wochen, dass meine Schwiegermutter ihr altes Siemens Handy in einem Wasserkanal versenkte, was darauf den Dienst quittierte, und das gut gebrauchte Ersatzgerät schwachbrüstig in der Energieversorgung war. Kurze Anfrage an mich, der sich dann mal umsah. Ich schaute also und fand für nicht einmal 30 Euro das günstigste Handy von Nokia – das 1200. Da nun meine Schwiegermutter zu der Gruppe von Anwendern gehört, die kein Schnickschnack braucht und hauptsächlich erreichbar sein will, war das Nokia 1200 genau das richtige.

Was kann das kleine Schwarze denn nun so alles? Hervorzuheben sind die einfache Bedienung, die lange Akkuhaltbarkeit und die geringe Größe, die aber auch nicht zu klein ist. Ausgestattet ist es mit einem einfachen Schwarz-weiß-Display mit gelber Hintergrundbeleuchtung, welches sich sehr gut ablesen lassen lässt. Die Klangqualität ist ok und das Gehäuse hat ein staubabweisendes, leicht zu reinigendes Tastenfeld. Es funkt im GSM900- als auch im GSM1800-Netz und hat keinen Simlock. Ein optimales Gerät für Prepaidkartenbenutzer, die kein subventioniertes Mobilfunktelefon alle zwei Jahre bekommen.

congstar prepaid

Einzigster Wermutstropfen, was dem nachhaltigen und politisch-immer-korrekt-sein-wollen Konsumenten stören könnte, ist, dass auf dem Verpackungskarton "Made in Romania" steht, da der finnische Handyhersteller vor kurzem das deutsche Werk in Bochum geschlossen hat. Damit kann man ein Problem haben – muss man aber nicht. Übrigens noch ein kleiner Hinweis an Nokia: Überprüft doch mal die den besagten Karton. Es sind dort Schreibfehler drauf. Peinlich, peinlich.

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Montag, 18. August 2008

Info: Änderung der rss-Feed-Adresse

Kurze Information. Die FeedBurner-Adresse für die rss-Feeds hat sich von http://feeds.feedburner.com/ck-online-blog in http://feedproxy.google.com/feedburner/FRYs geändert. Bitte in den Readern aktualisieren. Danke.

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Günstig Einkaufen: Eddie Bauer in Berlin schließt

Zufällig erfuhr ich, dass der Eddie Bauer Store Berlin in den Potsdamer Platz Arkaden schließt und nun den gesamten Bestand mit hohen Rabatten verkauft wird. Übrig bleibt dann nur noch der Eddie Bauer Oulet Store in Köln. Da ich nicht der typische Katalogkäufer bin und die Sachen lieber anfasse und anprobiere, wird mir der Laden schon etwas fehlen. Ist zwar preislich eine ganz andere Liga als C&A, H&M oder Karstadt & Co., dafür aber qualitativ sehr hoch.

Wer jetzt jedenfalls 50 Prozent und mehr sparen will, sollte sich schnell auf den Weg nach Berlin machen. Soweit ich mitbekommen habe, hat der Laden noch bis Dezember geöffnet. Das Angebot ist im Moment noch recht gut, aber teilweise gibt es nicht mehr alle Größen und Farben. Ab 70 Euro Warenwert gibt es an der Kasse noch ein Bonus in Form einer Draufgabe. Zur Auswahl stehen ein Memoboard, ein Frühstückstablett, eine Tasche oder eine XL-Kaffeetasse. Die Verkaufsfläche ist aufgeräumt und nicht ramschig, das Personal aufmerksam und freundlich.

Außer im Eddie Bauer Store sind in den Potsdamer Platz Arkaden zur Zeit weitere Schnäppchen aufgrund von Schließungen oder Bauarbeiten zu machen. So habe ich im Schuhof (schließt leider auch) ein Paar Geox Schuhe anstatt für 100 Euro für 64 Euro erstanden. Dort gibt es auf alle Schuhe, auch die bereits reduzierten, 20 Prozent Nachlass. Ausverkauf auch im designforum – 20 Prozent und mehr. Im Wöhrl sind bei laufenden Betrieb Bauarbeiten und so ebenfalls gute Rabatte drin. Ganz zu wegen Bauarbeiten hat der Leiser.

Da fragt man sich natürlich, was da los ist. Mietpreise gestiegen? Allgemeine schlechte Wirtschaftslage? Ich weiß es auch nicht. Als Schnäpchenjäger freut's einen – als regelmäßiger Kunde ist man traurig. Zum Glück gibt es in Berlin ja nicht nur ein Einkaufscenter, so dass man einfach zum nächsten Shopping-Tempel weiter zieht. Irgendwo wird man dann schon fündig. Und das Internet gibt es ja auch noch...

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Mittwoch, 13. August 2008

Produkttest: Phillips Senseo New Generation

Nachdem ich vor einigen Tagen über die Kaffeepadmaschine "Padissima" von Petra geschrieben habe (siehe auch hier), möchte ich heute meine Erfahrungen mit der Senseo III (HD 7820/60) niederschreiben.

Da ich im Büro schon seit einigen Jahren das Vor-Vormodell im Einsatz hatte, wollte ich zu Hause auch irgendwann in den Genuss des bequemen und schnellen Kaffeebrühens kommen. Wie der Zufall es wollte, brachte mir vor anderthalb Jahren der Weihnachtsmann eben ein solches Gerät, da ich immer so lieb und artig war (und bin).

Voller Begeisterung probierte ich sie aus und erfreute mich an den Verbesserungen, die mich an den älteren Typen mitunter gestört haben. Zum einen wurde endlich ein Wassertank gebaut, der 1,2 Liter aufnimmt und so für acht Tassen reicht. Zum Vergleich – bei der Senseo I war nach vier Tassen Feierabend. Ebenfalls gut sind die Überarbeitungen an den Padhaltern, da nun die Pads nach Gebrauch nicht mehr am Deckel kleben bleiben, wenn man den Deckel öffnet. Auch versiffte und verklebte Tropfgitter sind nun Vergangenheit, da Restmengen endlich da landen wo sie sollen – nämlich in der Auffangschale, die, wie alle anderen abnehmbaren Teile auch, spülmaschinenfest sind. Die Außenhaut der Senseo III bekam auch ein Upgrade und kommt nun in Klavierlack-Optik daher.

Allerdings: Wo viel Licht – da auch Schatten. So ganz ohne Mängel ist die dritte Version des Verkaufschlagers nun auch nicht. Leider stimmt die Temperatur immer noch nicht. Heiß ist irgendwie anders. Mitunter kommt einem der Kaffee dann doch recht lau vor. Vor allem, wenn noch etwas Milch dazu kommt. Weiterhin hat man im Umkreis von 15 Zentimetern überall kleine Kaffeekleckser, wenn man eine normale Kaffeetasse benutzt. Zwar kann man den Auslauf in der Höhe regulieren, aber eben nicht weit genug nach unten. Dafür passen nun größere Pötte besser runter.

Hier noch einmal die Fakten in Kurzform. Erst die positiven:
  • Anspechendes Design in Klavierlack-Optik
  • Großer Wassertank für bis zu acht Tassen
  • Einfache Bedienung
  • Guter Kaffeegeschmack (je nach Sorte)
  • Alle abnehmbaren Teile spülmaschinenfest
  • Sinnvolle Überarbeitungen an Tropfgitter und Padhalter
  • Platz für große Tassen durch höhenverstellbaren Auslauf
Schlecht:
  • Nur fast heiß, aber eben nicht wirklich
  • Crema durch den geringen Druck nicht ganz so gut
  • Bei kleinen Tassen Spritzer im Umkreis von 15 cm
Fazit
Ein ganz nett anzusehendes und leicht zu bedienendes Gerät mit leichten Abzügen in der B-Note. Für den Preis (ca. 70 Euro) aber recht gut.

Zubehör

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Sonntag, 10. August 2008

Google Indizierung: Bin ich schon drin? - Ja!

Da schau ich doch grad noch mal nach, ob endlich die Indizierung fruchtet – und siehe da: endlich mal ein Treffer. In den Google Webmaster-Tools steht zwar noch nichts, aber wenn ich diese Suchanfrage starte gibt es das erste Ergebnis, das auf meinen Blog zielt. Und die Gewinnerseite lautet....

Trommelwirbel bitte

http://blog.kretke.net/2008/07/mercedes-benz-music-magazine-vol-5-und.html

Tadaa!
Vielen Dank. Danke schön! Wäre doch nicht nötig gewesen. Sie sind so aufmerksam.


Ich habe nach dem Eintragen in die Blog-Kataloge noch bei den Webmaster-Tools vor drei Tagen eine Google-XML-Sitemap eingereicht, die nun wahrscheinlich den ausschlaggebenden Impuls gesetzt hat. Ich werde den Vorgang weiter intensiv beobachten und die geneigte Leserschaft bei interessanten Fortschritten und Ergebnissen in Kenntnis setzen.

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Restaurantkritik: Pizzeria "La Fontana" in Bad Freienwalde

Am Freitag hatten wir unser zehnjähriges und wir wollten das mit einem schönen Abendessen in der Lokalität feiern, in dem wir unser erstes Date hatten.

Das "La Fontana" ist ein italienisches Restaurant und befindet sich in unserer Heimatstadt Bad Freienwalde, ca. sechzig Kilometer östlich von Berlin entfernt. Es gibt dort typisch italienische Spezialitäten von Pizza über Fisch- und Fleischgerichten und Pasta bis hin zu italienischen Eis. Die Preise sind bodenständig und das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Geöffnet ist täglich von 11.30 bis 23.00 Uhr und es bietet Platz für fünfzig Personen. In der warmen Jahreszeit ist die Terrasse mit bis zu 35 Außenplätzen geöffnet. Alle Speisen kann man sich auch in der Zeit von 11.30-14.30 Uhr und 17.00-22.00 Uhr liefern lassen.

Soweit die Fakten. Nun zu unserem Abendessen. Wie nahmen einen Platz auf der Terrasse und kaum das wir uns setzten kam auch schon der Kellner und brachte uns die Karte. Wir entschieden uns für zwei Fleischgerichte und einmal Pasta für unsere Tochter. Ich bestellte einmal Schweinefleisch-Medaillons in Pfifferling-Sahnesoße und meine Frau ebenfalls Medaillons überbacken mit Tomate und Mozzarella in einer Tomatencremesoße. Als Beilage entschieden wir uns für Kroketten. Zu den Speisen kamen noch zwei alkoholfreie Getränke und ein Hefeweizen, die kurze Zeit später auf unserem Tisch standen. Als wir die Bestellung ausgaben, gab es erst einmal Bruschetta als Snack. Keine zehn Minuten später kam ein Salatteller als Vorspeise, den es bei allen Fleischgerichten dazu gibt. Die Pasta für unsere Tochter kam dann auch schon, was gut ist, da Kinder ja immer keine Geduld haben lange auf das Essen zu warten. Noch einmal zehn Minuten später wurden dann unsere Gerichte gebracht. Das Essen war schön heiß, das Fleisch genau richtig und die Soßen in ausreichender Menge vorhanden. Die Tomatencremesoße war schön fruchtig und leicht. Die Pfifferling-Sahnesoße war allerdings sehr sahnig und damit auch etwas schwer aber sehr lecker. Ebenfalls gut waren die Kroketten und die Deko-Beilage. Die war jetzt nicht so der Kracher (Salatblätter und Orangenscheibe), dafür aber sehr frisch. Für zu Hause bestellten wir uns noch ein Tiramisu, was ok war. Wir haben allerdings schon besseres gegessen. Die Rechnung kam schnell und war mit 36 Euro auch nicht so hoch. Zum Schluss gibt es dann noch einen Absacker auf Kosten des Hauses.

Fazit
Keine Spitzengastronomie dafür aber super Service – gutes Essen – vernünftige Preise. Ein Ort, an den man immer wieder gerne wiederkommt und sich wohlfühlt.
 

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Freitag, 8. August 2008

Kostenlos bestellen: Die o2 LOOP Freikarte

Noch bis zum Sonntag, den 10. August kann man sich bis zu zwei o2 LOOP Prepaidkarten mit einem Euro Startguthaben sichern und gratis nach Hause schicken lassen.

Ich habe mich gestern auf der Promotion-Webseite von o2 registriert und warte nun sehnsüchtig auf Post. Nicht weil ich es toll finde überall meine persönlichen Daten zu hinterlegen, sondern weil ich es in Erwägung ziehe meinen jetzigen Mobilfunkanbieter (e-plus) nach elf Jahren Treue zu verlassen. Aber leider kann ich bei mir in der Wohnung, als auch an anderen Orten wo ich mich für längere Zeit aufhalte mein Telefon nicht benutzen, da der Empfang schlicht und ergreifend zu schlecht bis gar nicht vorhanden ist. Ich habe all die Jahre immer gehofft, dass sich daran mal was ändert – hat es aber nicht. Und andere Netze funken an diesen Orten einfach besser.


a005_Congstar Logo 125x125


So habe ich vor einigen Wochen, ebenfalls kostenlos, eine Prepaidkarte von Congstar, der Billigmarke von T-Mobil, ausprobieren können. Ergebnis dieses Tests: Sehr gute Netzabdeckung aber nicht unbedingt die beste Sprachqualität. Wer jahrelang gute E-Netz-Sprachqualität gewohnt ist tut sich da halt eben schwer. Was mir allerdings positiv aufgefallen ist, sind die doch recht günstigen Preise. Neun Cent für alles – egal ob SMS oder Gespräch, ob Wochenende oder Hauptzeit. Optimal also für Kaum-, Wenig- und Normaltelefonierer. Nun also mal schauen, wie es mit der Netzabdeckung und der Sprachqualität bei o2 aussieht. Die haben schließlich beides: E-GSM 900 für gute Reichweite und GSM 1800 für die Qualität. Ich erhoffe mir da einiges. Sobald ich meine Erfahrungen damit gesammelt habe, werde ich hier an dieser Stelle darüber berichten.

Onlineshop von o2 Germany

Zurück zur o2 Loop Freikarte. Auf der Webseite www.o2loop-freikarte.de ist das Angebot noch bis Sonntag zu haben. Außerdem kann man nach der Anmeldung noch an einem Gewinnspiel teilnehmen und eines von zehn Motorola U9 Mobilfunktelefonen gewinnen.

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Mittwoch, 6. August 2008

Langzeittest: Der 45 Watt Selbstbau-Stromspar-PC

In Zeiten von steigenden Energiepreisen macht man sich so seine Gedanken, wie man den ein oder anderen Euro sinnvoller verwenden kann. Als mein Computer im letzten Jahr das Zeitliche segnete, machte ich mich schlau, wie ich für relativ wenig Geld einen guten PC bekomme, der auch noch wenig Strom braucht und leise ist.

Auf der Webseite von tomshardware.com wurde ich schließlich fündig. In drei Artikeln wurde beschrieben, welche Komponenten am Besten zusammenpassen und wie viel Energie dabei sich sparen lässt ohne die Leistung aus den Augen zu verlieren. Selbst der Zusammenbau wurde Schritt für Schritt mit detaillierten Fotos gezeigt, so dass auch ein weniger erfahrener Hobbyschrauber leicht damit zurechtkommt. Dank der bereitgestellten Einkaufsliste war das Bestellen der Komponenten ein Kinderspiel.

Als die Teile mit der Post eintrafen machte ich mich sofort an den Zusammenbau. Da ich das nicht zum ersten Mal gemacht habe, hatte ich nach gut einer Stunde den PC fertig zusammengebaut. Die Software brauchte schon etwas länger. Doch als das System fertig konfiguriert war, war ich doch positiv überrascht, wie leise und schnell die Kiste ihren Dienst verrichtete. Nun läuft das Gerät seit über 17 Monaten ohne Probleme und ich bin, mit kleinen Abstrichen, immer noch recht zufrieden. Abstriche deshalb, da das Gehäuse zum klappern und brummen neigt und die Festplatte leiser sein könnte.

Fazit
Wer es sich zutraut einen Computer selbst zusammen zu bauen und in der Lage ist Software zu installieren, bekommt für unter 400 € einen kleinen und leistungsstarken Rechenzwerg und spart langfristig sogar noch Energiekosten ein.

Alternativen
Von DELL gibt neuerdings den kleinen und stylischen Desktop-PC Studio Hybrid ab 469 Euro. Der soll nur 30 Watt verbrauchen und macht dabei auch noch eine sehr gute Figur. Infos dazu gibt es auf der DELL Homepage und demnächst vielleicht auch hier. Wer was noch schickeres auf dem Schreibtisch haben möchte und allerdings auch noch mehr dafür bezahlen will, der holt sich einen MAC Mini von Apple. Den gibt ab ca. 500 Euro zu kaufen.

Da Energie sparen im Moment ein Trend ist, ziehen immer mehr Hersteller nach und bringen neue Systeme auf dem Markt. Dazu gab es auf welt.de einen interessanten Artikel vor einigen Tagen.

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Dienstag, 5. August 2008

Mercedes Benz Music Magazine Vol. 6

Es ist mal wieder soweit – eine neue Ausgabe des Online Music Magazines ist da. Zugegebenermaßen ist es schon ein paar Tage online. Aber lieber spät als nie.

In der sechsten Folge geht es um das Thema New York. Also mit Musik, die aus dieser Stadt kommt oder darüber handelt. Ganz besonders haben mir diesmal die Videos von Sharon Jones & Dap Kings und Erika Rose gefallen. Deshalb diesmal hier auch nicht das Intro sondern gleich der Clip mit dem Titel Tell me von Sharon Stone.

Das komplette Magazin gibt es wie immer unter http://www.mercedes-benz.tv/mixedtape. Viel Spaß beim anschauen.

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Montag, 4. August 2008

Google Indizierung: Neue alte Wege

Nun habe ich seit einem Monat meinen Blog auf der eigenen Domain zu laufen und bin immer noch nicht im Google-Index aufgenommen worden. Eigentlich komisch - dauerte es bei anderen Projekten nicht so lange. Vielleicht liegt es ja an der Subdomain? Jedenfalls habe ich heute mal bei einigen Blog-Verzeichnissen angemeldet und schaue mal, wie sich die Sache entwickelt. Ist schließlich ein alter Hut, dass man besser gefunden wird, wenn man verlinkt ist. An dieser Stelle möchte ich alle die begrüßen, die zum ersten Mal hier gelandet sind. Tach auch. Wer für mich den ein oder anderen Tipp zum verbessern der Indizierung hat, so darf er sich bei mir melden oder gleich hier mal einen Kommentar hinterlassen. Bin auf dem Gebiet der Bloggerei ja noch ein Frischling.

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Samstag, 2. August 2008

Produkttest: Kaffeepadmaschine "Padissima" von Petra

Vor ein paar Wochen haben wir uns im Büro dazu entschieden, eine neue Kaffeepadmaschine zu kaufen. Vorher hatten wir seit vier Jahren eine Phillips Senseo in Betrieb. Die war auch immer zuverlässig und verrichtete gut ihren Dienst. Da ich für dieses gute Stück einen anderen Einsatzort plante, musste nun also was Neues her. Erst einmal im Netz recherchiert und bei Testberichte.de dann fündig geworden. Die Wahl fiehl auf eine Petra Padissima KM 31.17 3in1. Stiftung Warentest gab dem Gerät 12/2006 den Testsieger und die Kundenmeinungen waren ebenfalls gut.

Einige Tage später kam das Gerät und wurde gleich von mir aufgebaut. Erstmal die Bedienungsanleitung studiert und kurze Zeit später den ersten Kaffee probiert. Erster großer Unterschied zur Senseo: der Kaffee kommt heiß aus der Maschine und nicht fast heiß. Dann macht das Teil eine hervorragende Crema und der Geschmack ist einen Tick besser als beim Altgerät. Die Anwendung ist leicht und man kann sich nicht bei Fehlbedienung aus Versehen verbrühen. Hatte man bei der Senseo den Deckel nicht geschlossen, konnte das schon mal passieren. Nun ist bei der Maschine von Phillips nicht alles schlecht. Besser war und ist zum Beispiel die sauberere Entnahme des gebrauchten Pads. Bei der Petra empfiehlt es sich den Kaffeepad im Gerät zu lassen, so dass der Restkaffee abtropfen kann. Nimmt man die Padkassette gleich raus, so kleckert es ziemlich. Das ist aber auch der ziemlich einzigste Nachteil. Alles in allen ein sehr gutes Gerät. Hier noch mal die positiven Fakten:

  • Sehr guter Geschmack mit Super-Crema
  • Kaffee ist schön heiß
  • Riesiger 1.8 Liter Wassertank
  • 3in1 Funktion: Kaffepads - "normaler" Kaffee (mit mitgelieferter Dauerfilterkassette) - Extra Heißwasserauslauf (für Tee)
  • Kraftvoller Boiler - kommt schnell auf Touren und und ist dabei recht leise
  • Einstellbare Wassermenge für die richtige Stärke - ist allerdings recht umständlich
  • Tolles Zubehör im Lieferumfang: Chlorfilter für Wassertank, Padkassette für Filterkaffee mit Filterpapier und einmal Entkalker von Durgol
  • Funktionierendes Tropfgitter (Benutzer von Senseo I und II-geräten wissen was ich meine)
  • Selbstständiges Abschalten nach einer Stunde
  • Günstiger Preis (ca. 60 €)
Schlecht:
  • Entsorgung des gebrauchten Pads führt unter Umständen zu Kleckereien
  • Keine Schönheit, die einen Designpreis gewinnt
Fazit
Empfehlenswertes Gerät mit leichten Schwächen, die aber angesichts des günstigen Preises eine sehr gute Anschaffung ist und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Zubehör

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