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Wem schnell nicht schnell genug ist, der sollte zum surfen im Internet mal den neuen Internet-Browser Chrome von Google ausprobieren. Dieser steht ab sofort für Windows XP und Vista zum herunterladen bereit und macht trotz Beta-Version eine recht gute Figur.

Logo des Chrome-Browsers
© Google

Was nach der Installation als erstes ins Auge springt ist der recht minimalistische Style. Auf das wesentliche beschränkt wird so der maximale Bildschirmbereich ausgenutzt. Pastellfarben und abgerundete Ecken schmeicheln das Auge. Dann das erste anwählen von bekannten Webseiten und man merkt sofort wie der Turbo zündet und die Seiten blitzschnell angezeigt werden. Schneller als Mozilla Firefox 3 und natürlich wesentlich schneller als der Internet Explorer in der siebenten Version von Microsoft. Gerade zwischen IE und Chrome liegen geschwindigkeitstechnisch Welten. Bis zu 15 Mal(!) schneller soll er sein. Da stellt sich natürlich die Frage, warum 75% aller Internetbenutzer das Standardprogramm von Windows benutzen? Ich vermute mal, weil sie es nicht besser wissen. Also – gleich nach dem Lesen dieses Artikels auf die Webseite http://tools.google.com/chrome/?hl=de wechseln und den Browser installieren. Aber bitte erst zu Ende lesen!

Genauso wie Firefox und Internet Explorer bietet Chrome das Tabbed Browsing, also das Öffnen von mehreren Webseiten in Registerkarten. Öffnet man übrigens mit der Tastenkombination „Strg“ (Ctrl) und „t“ (t wie Tab). Für Webprogrammierer sehr interessant ist die Funktion „Element untersuchen“. Dann öffnet sich ein neues Fenster in dem der Seitenaufbau mit dazugehörigem CSS und JavaScript dargestellt wird. Dort kann man z.B. andere CSS-Einstellungen ausprobieren und bekommt sie live dargestellt. Optimal zum testen. Eine Rechtschreibprüfung hat der Browser auch von Anfang an dabei. Allerdings wird ein Fehler (wenn er denn erkannt wird) rot unterstrichen, aber bei Rechtsklick kommt im Kontextmenü kein Vorschlag zur richtigen Schreibweise.

Fazit
Microsoft und Mozilla sollten sich warm anziehen. Was hier kommt ist, wenn es noch mit einigen Features ausgestattet wird und den Stable-Status erreicht, eine absolute Alternative zu dem, was im Moment auf dem Markt ist. An die Geschwindigkeit vom Chrome-Browser kommt jetzt jedenfalls zurzeit keiner ran. Die kleinen Macken und Fehlerchen sind bei den nächsten Updates garantiert weg und an Versionen für Mac und Linux wird schon gearbeitet. Ein schöner Browser. Nicht nur für Nerds (abwertender englischer Terminus aus der Internet- und Jugendsubkultur für Computerfreaks).

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