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Nachdem ich vor einigen Tagen über die Kaffeepadmaschine „Padissima“ von Petra geschrieben habe (siehe auch hier), möchte ich heute meine Erfahrungen mit der Senseo III (HD 7820/60) niederschreiben.

Da ich im Büro schon seit einigen Jahren das Vor-Vormodell im Einsatz hatte, wollte ich zu Hause auch irgendwann in den Genuss des bequemen und schnellen Kaffeebrühens kommen. Wie der Zufall es wollte, brachte mir vor anderthalb Jahren der Weihnachtsmann eben ein solches Gerät, da ich immer so lieb und artig war (und bin).

Voller Begeisterung probierte ich sie aus und erfreute mich an den Verbesserungen, die mich an den älteren Typen mitunter gestört haben. Zum einen wurde endlich ein Wassertank gebaut, der 1,2 Liter aufnimmt und so für acht Tassen reicht. Zum Vergleich – bei der Senseo I war nach vier Tassen Feierabend. Ebenfalls gut sind die Überarbeitungen an den Padhaltern, da nun die Pads nach Gebrauch nicht mehr am Deckel kleben bleiben, wenn man den Deckel öffnet. Auch versiffte und verklebte Tropfgitter sind nun Vergangenheit, da Restmengen endlich da landen wo sie sollen – nämlich in der Auffangschale, die, wie alle anderen abnehmbaren Teile auch, spülmaschinenfest sind. Die Außenhaut der Senseo III bekam auch ein Upgrade und kommt nun in Klavierlack-Optik daher.

Allerdings: Wo viel Licht – da auch Schatten. So ganz ohne Mängel ist die dritte Version des Verkaufschlagers nun auch nicht. Leider stimmt die Temperatur immer noch nicht. Heiß ist irgendwie anders. Mitunter kommt einem der Kaffee dann doch recht lau vor. Vor allem, wenn noch etwas Milch dazu kommt. Weiterhin hat man im Umkreis von 15 Zentimetern überall kleine Kaffeekleckser, wenn man eine normale Kaffeetasse benutzt. Zwar kann man den Auslauf in der Höhe regulieren, aber eben nicht weit genug nach unten. Dafür passen nun größere Pötte besser runter.

Hier noch einmal die Fakten in Kurzform. Erst die positiven:

  • Anspechendes Design in Klavierlack-Optik
  • Großer Wassertank für bis zu acht Tassen
  • Einfache Bedienung
  • Guter Kaffeegeschmack (je nach Sorte)
  • Alle abnehmbaren Teile spülmaschinenfest
  • Sinnvolle Überarbeitungen an Tropfgitter und Padhalter
  • Platz für große Tassen durch höhenverstellbaren Auslauf

Schlecht:

  • Nur fast heiß, aber eben nicht wirklich
  • Crema durch den geringen Druck nicht ganz so gut
  • Bei kleinen Tassen Spritzer im Umkreis von 15 cm

Fazit
Ein ganz nett anzusehendes und leicht zu bedienendes Gerät mit leichten Abzügen in der B-Note. Für den Preis (ca. 70 Euro) aber recht gut.

Zubehör

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