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Seit einigen Tagen hat Microsoft das Projekt Photosynth für die Öffentlichkeit freigegeben. Diese Software setzt aus vielen Einzelbildern einen dreidimensionalen Raum zusammen, in dem man sich per Maus oder Tastatur herumbewegen kann. Ich habe es mal ausprobiert.

Um solche Synth zu erstellen braucht man als allererstes eine Digitalkamera und jede Menge Fotos eines Ortes. Je mehr desto besser. Diese müssen sich zum Teil überlappen und dürfen keine großen einfarbigen Flächen und Spiegelungen haben. Ein See oder ein schöner blauer Himmel sind sehr ungeeignet. Gut dagegen sind Gebäude, Panoramen oder Gegenstände. Eine genaue (englische) Foto-Hilfs-Anleitung mit Anleitungsvideo gibt es auf der Photosynth-Webseite. Hat man die Fotos beisammen muss man sich noch eine kleine Software herunterladen, installieren und sich, falls noch nicht vorhanden, eine Mocrosoft Live-ID holen um sich zu registrieren. Außer diesem Plugin, welches bis jetzt nur auf Windows XP und Vista läuft, braucht man noch den Internet Explorer in der 7er Version oder Firefox. Bei einem von meinen zwei PC’s klappte das Firefox-Plugin allerdings nicht. Warum weiß ich leider auch noch nicht.

Dann kann es ans Synth-Erstellen gehen, was eigentlich von alleine geht. Software starten, Bilder auswählen und warten. Nochmals warten und immer noch warten. Das Zusammensetzen der einzelnen Bilder zu einem Ganzen braucht je nach Anzahl und Größe der Einzelbilder recht viel Zeit. Ich empfehle die Fotos vorher etwas zu komprimieren. Dann geht die Verarbeitung schneller und im Browser werden die Bilder auch schneller dargestellt. Eine jpg-Kompression von 80% macht sich recht gut. Anschließend werden die Daten hochgeladen und veröffentlicht. Im Anschluss kann man sich das Ganze im Browser ansehen. Wenn Ihr das Plugin bereits installiert habt, dann könnt Ihr unten sehen, was dabei rauskommt.

Fazit
Alles in allen eine ganz nette Sache, die an einigen Ecken allerdings noch nicht ganz so läuft wie man sich das vorstellt. So hat das Veröffentlichen ein paar Mal nicht geklappt und das mit der Firefox-Kompatibilität lässt auch noch zu wünschen übrig. Verbesserungswürdig ist außerdem noch die Plattformunabhängigkeit. An einer Apple Mac OS Version wird wohl schon gearbeitet. Fehlt nur noch Linux und Co.. Was außerdem etwas fehlt ist das direkte Eingreifen in den Vorgang. Man hat leider überhaupt keinen Einfluss auf die Art des Zusammensetzens und auch ist keine nachträgliche Bearbeitung mehr möglich. Dass das Programm und die Webseite bis dato nur auf Englisch verfügbar ist, ist nicht so dramatisch, da man auch so herausbekommt, wie es funktioniert.

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