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Es ist Samstag, der 28. Juni 2008 und ich entdecke nachts beim zappen im Fernsehen auf irgendein Dritten „Was liest Du?“ mit Jürgen von der Lippe. Ich bleibe hängen und lausche, was der alte Mann mit dem lustigen Bart Schönes vorliest. Es ist so lustig, dass ich mir den Titel merke. Schief gewickelt: Ein Paparoman. Das passt ja. Habe schließlich ja selbst zwei Kinder. Da kann man mitreden. Notiere in meinem Kurzzeitgedächtnis den Titel und schlafe ein.

Montag, 30. Juni 2008, vormittags. Sind im Pankower Einkaufscenter und beim vorbeilaufen an der Thalia Buchhandlung meldet sich mein Kurzzeitgedächtnis zurück: „Da war doch noch was!“. Wir also rein in den Laden und die Fachverkäuferin gefragt. Sie: „Glück gehabt – eines ist noch da.“ Wir: „Her damit“. Kauf abgeschlossen um 10:44 Uhr.

Nach dem Mittag beschließe mal ein wenig in dem Buch zu lesen. Aus ein wenig wird mehr. Kann einfach nicht aufhören. Ich erkenne so viele Parallelen. Wenn man selbst Kinder hat, kann man gut mitfühlen. Auch wenn es in dem Buch etwas überspitz wird. Meine Frau wundert sich: Mein Mann ließt ein Buch. Und es sieht so aus, als wolle er es noch heute auslesen.

Montag, 30. Juni 2008, 17:22 Uhr. Ich habe fertig. An einem Tag. In fast einem Rutsch. Rekord (für mich jedenfalls). Das Buch las sich fast von alleine.

Inhalt

Berlin, Prenzlauer Berg: Markus ist hauptberuflich Vater. Während er Windeln wechselt, macht seine Freundin Karriere. Aber auch das Leben als Superpapa hat es in sich: Der Juniorchef zeigt nicht nur jedem stolz seine Popel, sondern begibt sich auch gerne in Lebensgefahr, beleidigt unverfroren einen Tagesschausprecher und sieht im Fernsehen lieber Ballett statt Fußball. An dem Konzept für sein unglaublich erfolgversprechendes Internet-Start-up-Unternehmen kann Markus da nur feilen, wenn Daniel seinen wohlverdienten Mittagsschlaf hält. Vor allem aber will das erste Berliner Bobby-Car-Rennen für Väter bestritten werden. Markus hat als Erfinder dieser Sportart gute Chancen, rechnet aber nicht mit dem Einfallsreichtum seines missgünstigen Nachbarn.

Fazit

  1. Ich verstehe jetzt die Väter vom Prenzlauer Berg besser.
  2. Es ist schön, wenn man sieht das andere Väter ähnliche Erfahrungen mit ihrem Nachwuchs haben.
  3. Ein empfehlenswertes Buch für alle Eltern und im besonderen für Väter.

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