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Dienstag, 30. Juni 2009

Blogger.com Problem: Title-Tags mit Javascript

Seit kurzem gibt es bei modifizierten Blogger.com-Templates das Problem, dass im Title-Tag unsinniger Javascript-Code auftaucht. Der sieht dann zum Beispiel so aus:

<title>S-Bahn-Chaos in Berlin: Reisen auf asiatisch - blog.kretke.net <script type="text/javascript" src="http://www.blogger.com/static/v1/common/js/327583163-csitaillib.js"></script> <script>if (typeof(window.attachCsiOnload) != 'undefined' && window.attachCsiOnload != null) { window.attachCsiOnload('ext_blogspot'); }</script></title>

Schuld daran ist der Tag <Blogger> </Blogger>, der benötigt wird, wenn man im Title-Tag den Artikel-Titel aus Suchmaschinen-Optimierungs-Gründen reinbastelt. Denn der <$BlogItemTitle$> benötigt zum funktionieren den <Blogger>-Tag. Und der schliessende (</Blogger>) Tag hat eben neuerdings solch einen unsinnigen Javascript-Anhang.

Ich habe allerdings eine Lösung für das Problem und folgenden Workaround. Im Template muss man einfach aus

<itempage><title><Blogger><$BlogItemTitle$></Blogger> - <$BlogTitle$></title></itempage>

folgendes machen:

<itempage><Blogger><title><$BlogItemTitle$> - <$BlogTitle$></title><!-- </Blogger> --></itempage>

und schon funktioniert alles wieder wie gewohnt.

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S-Bahn-Chaos in Berlin: Reisen auf asiatisch

Ein ganz normaler Dienstag in Berlin. Um zu wissen, wie das Wetter wird und man sich kleiden soll, dudelt RadioEins vor sich hin als der geneigte Hörer plötzlich etwas hört: "bla bla blablabla bla blubber bla ... ausgenommen ist der S-Bahn-Verkehr auf der Ringbahn. Das Wetter......". Wie jetzt? Was ist mit den anderen Linien? Ich brauche keine Ringbahn. Wird etwa wieder gestreikt? Sofort laufen Bilder vom letzten Jahr vor dem geistigen Auge ab, als letztes Jahr BVG und S-Bahn im Wechsel die Arbeit niederlegten. OH NEIN! Denn im Moment kann man nicht auf die U-Bahn ausweichen, da die für mehrere Monate nicht fährt: Bauarbeiten und Schienenersatzverkehr. Also fix im Internet nachgeschlagen. Kein Streik, aber dafür 20-Minutentakt. Kann ja nur halb so wild sein. Also ab zum Bahnhof. Wie es immer so kommt, fährt einem die S2 vor der Nase weg. Dafür kommt glücklicherweise von der S8 einer. Als Kurzzug! Drinnen alles voll. Irgendwie konnte ich mich aber mit rein quetschen. Eine Station weiter musste ich umsteigen. Also raus und warten, denn auch diese Linien hatten den 20-Minutentakt und waren grade weg. Irgendwann kam die S1 und voll war gar kein Ausdruck dafür. Ich sah keine Chance auf Mitfahrt und wartete auf den nächsten Zug. Der kam stehenden Fußes in Form der S25. Und mit der konnte ich dann auch mitfahren. Von Pankow bis Gesundbrunnen habe ich geschmeidige 30 Minuten gebraucht!

Wir fassen also noch einmal zusammen: Alle Züge der S-Bahn-Berlin fahren heute mit verkürzten Zügen im 20-Minutentakt und sind brechend voll. Und warum? Weil der Mutterkonzern, die Deutsche Bahn AG, mal wieder an den falschen Stellen gespart hat. Da werden billige Räder gekauft, die nur die Hälfte der Laufleistung haben. Es werden Werkstätten geschlossen, in denen normalerweise die Züge gewartet, überprüft und repariert werden. Und es wird Personal abgebaut, was wiederum einen höheren Krankenstand bei den verbleibenden Angestellten hervorruft. Was auf der Strecke bleibt ist nicht nur der Service. Der war eh schon immer bescheidend. Es wird auch mit der Sicherheit geschlammt. Da darf man eben auch mal die Wartungs- und Untersuchungsfristen verlängern. Weil ja aus oben genannten Gründen keine Kapazitäten vorhanden sind. Denn durch die Sonderüberprüfung müssen ja die Räder gecheckt und ausgetauscht werden. Wo haben die eigentlich den Schrott gekauft? In China? Hauptsache billig. Was wäre eigentlich, wenn man den eigenen PKW mit Schrotträdern bestückt und den TÜV nicht machen lässt? Dann bekommt man Ärger mit der Staatmacht. Was passiert bei der S-Bahn? Wahrscheinlich nichts. Eigentlich müssten dort jetzt einige Herren den Hut nehmen und gehen. Oder besser noch: Nachher im Feierabendverkehr mit der Bahn fahren.

Quellen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,2835730
http://www.tagesspiegel.de/berlin/S-Bahn-Nahverkehr;art270,2836193
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-S-Bahn-Radbruch;art18614,2834251

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Samstag, 14. März 2009

Essen in Hessen III: Hotel Igelstadt in Lichtenfels

"Deutschland ist schön" – hieß es mal in einem Werbespot. Da ist was dran. Wir waren im schönen Hessenländle unterwegs und haben ein paar kulinarische Tipps für die Region Hochsauerland. Teil drei: Mittags in Fürstenberg.

In Fürstenberg vor allem eines: viel Ruhe und jede Menge Natur. Und wenn die herrliche Umgebung zu Fuß erkundet hat, kann man im Restaurant des Hotel Igelstadt wunderbar essen gehen. Frische Luft macht schließlich hungrig.

Das Hotel liegt zentral im Ort gelegen und macht einen gepflegten und einladenden Eindruck. Dieser führt sich auch innen fort. Alles ist ordentlich und sauber. Die Dekorationen sind dezent und stilvoll gesetzt. Es herrscht ein gelungener Mix aus Moderne und Tradition. Bedient wurden wir von der Dame des Hauses, die sehr nett und zuvorkommend war. Die Karte ist übersichtlich und das Angebot lässt sich mit deutsch rustikal am besten beschreiben. Die Qualität und der Geschmack der frisch vom Junior zubereiteten Speisen ist sehr gut. Preislich liegt das Restaurant ob der Lage einen Tick zu hoch.

Mein Beitrag zu Hotel Igelstadt - Ich bin ck_berlin - auf Qype

Teil eins: Brasserie im Hotel Roggenland, Waldeck
Teil zwei: Eissalon Dolomiti, Korbach

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